Förderpraxis

Wissenschaftler fordern, die Kinder motorisch so früh wie möglich zu fördern. Die Remscheider Sportstiftung unterstützt die z. T. stark unterentwickelten Ausdrucks- und Bewegungsmöglichkeiten ab dem Kindergartenalter und regt zu sportlichen Aktivitäten über die Schule hinaus an. In Zusammenarbeit mit dem Fachdienst Gesundheitswesen der Stadt Remscheid ist ein Projekt für mehr Bewegung in Kindertageseinrichtungen (Kitas) entwickelt worden. Dieses Programm mit "Modellcharakter" wird seit 2007 unterstützt.

Die Lokalpresse berichtet

In den Jahren 2001 bis 2006 hat die Sportstiftung diese Großprojekte gefördert

Sportförderkurse an Remscheider Grundschulen

In Zusammenarbeit mit dem Stadtsportlehrer Markus Dobke startete das Vorhaben im August 2001. Mit Mitteln der Sportstiftung unterstützen wir den Sportförderunterricht in der Primarstufe, einschl. der Sportförderausbildung ...
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Psychomotorische Bewegungsförderung

In Kooperation mit MOPS e. V. wird das 'Projekt Struck' unterstützt mit dem Ziel, den förderungsbedürftigen Kindern bereits im Kindergarten- und Grundschulalter ein außerschulisches Bewegungsangebot zu vermitteln ...
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Seit 2009 unterstützt die Sportstiftung wieder verschiedene Kitas

Darunter waren auch die beiden Einrichtungen in der Trägerschaft der Kraftstation. So beschreiben sie die Realität für Kinder heute:

„Viele Kinder leben heute in beengten Wohnverhältnissen, die den kindlichen Bewegungsdrang sehr einschränken. Daher ist es besonders wichtig, Kindern Freiräume für selbständige Betätigungen zur Verfügung zu stellen und ihnen Gelegenheit zu geben, die für ihre Entwicklung so wichtigen ganzheitlichen Erfahrungen zu machen. Ganzheitlich heißt dabei, dass nicht alleine die motorischen Möglichkeiten des Kindes im Vordergrund stehen, sondern auch seine sozialen und emotionalen Kräfte Berücksichtigung finden. Bewegung ist nicht nur ein elementares Bedürfnis von Kindern; sie stellt vor allem auch in den ersten Lebensjahren ein wesentliches Erfahrungsmedium dar, von dem es abhängt, in welcher Weise das Kind seine Umwelt verarbeitet”

Ganz klar, dass auch die Eltern einbezogen werden, damit die gesundheitsförderlichen Aktivitäten auch zu Hause fortgesetzt werden. Die Motopädinnen gingen auch in ihrer Arbeit mit den Erwachsenen praktisch vor:

Eltern konnten nachempfinden, welchen Spaß Kinder in der Einrichtung hatten – und wo man auch schon mal an seine Grenzen kommt…

Der besondere Schwerpunkt lag auf der Bedeutung motorischer Fertigkeiten für die kognitiven Fähigkeiten, die die Schule fordert – und was das alles mit Gleichgewicht zu tun hat.

Die Kita Walkürenstraße hat sich inzwischen vom Sportbund NRW zu einer Bewegungskita zertifizieren lassen. Dazu sind eine aufwändige Qualifizierung der Mitarbeiterinnen und ein Anerkennungsverfahren nötig. Bedingung ist auch die feste Kooperation mit einem Sportverein, in diesem Falle dem RSV.